Rettet das Huhn e.V. - Vermittlung "ausgedienter" Legehennen
Rettet das Huhn e.V.  - Vermittlung "ausgedienter" Legehennen

 

Rettungstagebuch 2020

Von Februar bis Dezember 2019 haben wir 162 Hennen aus dem Betrieb übernommen. 65 von ihnen konnten wir nicht mehr helfen.

Für 97 führte der Weg ins Leben. 

Überwältigt und überfordert von den Ereignissen, konnten wir 2019 noch keine Veröffentlichung gestalten. 

 

Für 2020 möchten wir euch hier nun aber teilhaben lassen und aktuell veröffentlichen, wenn wir ein wieder ein Tier aus dem Betrieb abholen können:

22. April 2020

 

MRS. WONDER (Nr. 179)

Mrs. Wonder wurde 2 Wochen nach der Ausstallung im leerstehenden Stall gefunden und wir durften sie sofort abholen! Weder wir, die wir nach der Ausstallung 2 Tage lang alle leeren Hallen inklusive der unterirdischen Katakomben und des Außengeländes durchkämmt haben, noch die Reingungstrupps, die tagelang alle Hallen gereingt haben, haben sie entdeckt. Und doch war sie 14 Tage später plötzlich da. Verschmutzt und dreckverklebt, aber munter konnten wir sie abholen. Sie muss sich in diesen zwei Wochen vom zurückgebliebenen Dreck in den Hallen und dem Reingungswasser ernährt haben. Ein Wunder! Mrs Wonder heißt mittlerweile LINA und lebt glücklich im neuen Zuhause. 

7. April 2020

 

DEBBIE (Nr. 178)

Auch Debbie ist eines der "Reste"-Hühner, die den Händen der Ausstalltrupps entkommen war. Wir fanden sie mit schwerem Wirbelsäulentrauma und starken neurologischen Ausfällen. 

Es dauerte einige Wochen, an denen es Stück für Stück bergauf ging und ihre Schädigung hat sich fast vollständig regeneriert. Heute ist Debbie ein glückliches, lebensfrohes Huhn.

7. April 2020

 

LOUISA (rechts, Nr. 177)

Lousia fanden wir auch beim Einsammeln der Reste. Sie litt unter schwerer Sinusitis und war extrem abgemagert. Neben ihr zu sehen die tapfere Selma, die wir mit Oberschenkelfraktur fanden. Selma wurde erfogreich operiert und auch Louisa hat sich gut erholt. Beide leben nun gesund im neuen Zuhause.

7. April 2020

 

FILLIE  (Nr. 176)

Am 7. und 8. April fand die Ausstallung aller

100 000 Hennen statt. Wir konnten kurz vor der Abholung und an den Ausstalltagen selbst noch 570 Hennen abholen und retten. Wir stellen euch hier nur exemplarisch einige wenige dieser 570 geretteten Tiere vor.

Fillie fanden wir beim Einfangen der "Reste", die von den Einstallern in den Ställen zurückgelassen wurden, die sich in Ecken, Nestern und Ritzen versteckt hatten oder sich während der Ausstallung ins Außengelände des Betriebs flüchten und verstecken konnten. Fillie hatte ein Wirbelsäulentrauma und war sehr schwach. Mittlerweile hat sie sich wunderbar erholt und lebt munter im neuen Zuhause.

 

21.März 2020

 

FILLI Nr. 175

Dieses kleine Mäuschen war abgemagert und schwach und zeigte neurologische Ausfälle. Sie hatte große Probleme bei der Koordination und Steuerung ihres Bewegungsapparates und brauchte einige Wochen intensiver Pflege, bis sie sich regenerierte. Heute läuft sie sicher und fröhlich durch ihr neues Leben!

21.März 2020

 

SOPHIE (Nr. 174)

Sophie kam schwach und halb verhungert aus der Anlage. Zum Glück hatte sie keinen Bruch und keine weitere Verletzung und begann nach der Stabilisierung durch Infusionen schon bald selbstständig zu fressen. Heute lebt sie zufrieden und gestärkt im neuen Zuhause. 

21.März 2020

 

SANI (Nr. 173)

Ebenso wie Isa war auch Sani schon zu schwach als wir sie abholen durften. Sie war bis auf die Knochen abgemagert und dehydriert und starb kurze Zeit nach der Übernahme in unserer Obhut.

21.März 2020

 

PÜPPI (Nr. 172)

Püppi hatte einen verdrehten Oberschenkel und war sehr schwach. Zum Glück war nichts gebrochen und sie konnte sich gut erholen. Mittlerweile lebt sie glücklich und munter im neuen Zuhause.

21.März 2020

 

ISA (Nr. 171)

Vollkommen abgemagert und dehydriert war Isa schon zu schwach, um noch stehen oder die Augen öffnen zu können. Sie starb kurze Zeit nach der Übernahme in unserer Obhut.

21.März 2020

 

FRONI (Nr. 170) 

Sie wurde mit Oberschenkelfraktur, schwer abgemagert und schwach gefunden und uns übergeben. Leider war ihr Bruch inoperabel. Mittlerweile hat sich Froni wunderbar regeneriert und neue Kraft geschöpft. Sie bleibt zwar zeitlebens ein kleines Humpelbein, kommt aber mit ihrer Behinderung gut zurecht und genießt ihr Leben in einer kleinen, gut behüteten Gruppe.

 

21. Februar 2020

 

HEDDA, XENA und EDDA

(Nr. 167, 168, 169)

Die drei wurden uns

als "Drei Hennen mit Beinverletzung" gemeldet und wir holten sie unverzüglich ab.

Der Tierarzt stellte

keine Fraktur o.ä. fest, sondern diagnostizierte, dass sie "nur" aufgrund ihres schlechten Zustands nicht mehr laufen können, weil sie (Zitat:) "sich an Eiern zu Tode gelegt haben". Sie wurden und werden mit Calcium-Phosphor-Infusionen und weiteren Aufbaupräparaten versorgt. Einige Stunden nach der Erstversorgung standen Xena und Edda schon auf ihren wackeligen Beinchen und alle drei fressen und trinken eigenständig. Für Hedda drücken wir ganz inständig alle Daumen und wünschen uns, dass auch für sie die Rettung noch rechtzeitig kam und sie die Kraft findet, um sich aufzurappeln und ins Leben zu kommen. 

8. Februar 2020

 

FLECKI und FRIEDA (NR. 165 und 166)

Flecki und Frieda wurden als "Humpelbeine" aussortiert und uns übergeben. Glücklicherweise zeigten die Röntgenbilder keinen Bruch, sondern bei beiden Hennen handelte es sich nur um Verstauchungen, die in ihrem neuen Zuhause schnell verheilen konnten.

13. Januar 2020

 

KARLA (Nr. 164)

Karla war bei Abholung schon extrem schwach und dehydriert. Sie starb wenige Minuten nach der Abholung auf dem Weg zum Tierarzt. 

2. Januar 2020

 

GRETA (Nr. 163)

Greta kam mit gebrochenem Bein aus der Anlage und wurde erfolgreich operiert. Sie bekam einen externen Fixateur, ihr Bein heilte wunderbar und nach wenigen Wochen konnte sie schon glücklich in ihrem neuen Zuhause herumlaufen.

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Letzte Änderung:

Sa, 20.06.2020
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