Rettet das Huhn e.V. - Vermittlung "ausgedienter" Legehennen
Rettet das Huhn e.V.  - Vermittlung "ausgedienter" Legehennen

 

Rettungstagebuch 2020

Von Februar bis Dezember 2019 haben wir 162 Hennen aus dem Betrieb übernommen. 65 von ihnen konnten wir nicht mehr helfen.

Für 97 führte der Weg ins Leben. 

Überwältigt und überfordert von den Ereignissen, konnten wir 2019 noch keine Veröffentlichung gestalten. 

 

Für 2020 möchten wir euch hier nun aber teilhaben lassen und aktuell veröffentlichen, wenn wir ein wieder ein Tier aus dem Betrieb abholen können:

30. Juli 2020

Nr. 448

Und auch sie wird leben! Sie humpelt und der Tierarzt vermutet eine Hüftkopfverletzung. Wir haben eine wunderbare, sehr kundige Pflegestelle für sie, in der sie hoffentlich schnell gesund werden kann. 

30. Juli 2020

Nr. 447 

Noch eine Henne, die wir heute bekamen und die leben wird! Der verletzte Zeh konnte erfolgreich amputiert werden und diese kleine Beeinträchtigung wird sie in ihrem neuen Leben nicht stören. 

30. Juli 2020

Nr. 446 

Dieses entzückende kleine Mäuschen ist fast unversehrt, bis auf eine Schwellung in ihrem Gesicht. Sie mutet fast an wie ein Küken und wird von nun an behütet bei uns leben! Wir sind glücklich über ihre Rettung!

29. Juli 2020

Nr. 445 

Wieder eine Henne, die vermutlich durch einen Schlag, einen Sturz oder eventuell eine Quetschung ein Wirbelsäulentrauma erlitten haben musste. Sie hatte starke neurologische Ausfälle und konnte nicht laufen. Wir ließen sie tierärztlich versorgen und versuchten alles, was möglich war, leider vergeblich. Am 7.8.2020 mussten wir sie gehen lassen... 

Nr. 444 haben wir in unserer Zählung übersprungen/ versehentlich nicht vergeben. 

26. Juli 2020

Nr. 443 AMINA 

Auch Amina war sehr sehr schwach, als wir sie heute abholten. Kamm und Kopf zerpickt, bsi auf die Knochen abgemagert. Doch sie öffnete die Augen, der Körper konnte die Infusionen noch aufnehmen und sie stellte sich am Nachmittag sogar auf ihre Beinchen, schaute mit ihrem zerpickten Köpfchen ein bisschen umher und legte sich dann wieder in ihr weiches Nestchen. Am Abend schloss sie ihre Augen, und starb. Ganz leise. Wir sind unendlich traurig.

18. Juli 2020

Nr. 442 

Diese kleine Henne hat eine tiefe Wunde unter dem Flügel und ein verletztes Bein. Der Tierarzttermin hat uns Hoffnung gemacht und sie wird leben und gesund werden!

15. Juli 2020

Nr. 441

Es hört nicht auf. Wir sind untröstlich. Zu schwach, um noch die Augen zu öffnen oder den Kopf zu heben.. so holten wir sie ab. Noch vor dem Tierarzttermin am Nachmittag starb sie uns einfach unter den hilflosen Händen weg... 

8. Juli 2020

Nr. 440

Mit schwerem Splitterbruch mit Gelenkbeteiligung holten wir heute diese kleine Maus ab. Im Kopf war sie so wach, und trotz der schweren Verletzung neugierig und vertrauensvoll. Die Tierärztin musste uns nach dem Röntgen und dem erschütternden Befund jede Hoffnung auf Heilung nehmen und schon wieder mussten wir ein unschuldiges, junges Tiere, das wir gerade aus der Hölle hatten retten dürfen, gehen lassen. Wir sind so traurig.

2. Juli 2020

Nr. 439 HANNEN

Heute holten wir die kleine Hannen aus der Anlage. Die Tierärztin stellte ein Trauma im Hüftbereich fest und Hannen bekommt eine Chance auf Leben! Sie wird nun gut gepflegt und wir hoffen, dass das Trauma ausheilen und sie bald wieder laufen kann.

25. Juni 2020

Nr. 436, 437 und 438

Drei kleine, bis aufs letzte geschwächte Hennen, die dem Leben schon fern waren, holten wir heute ab. Sie hatten sich schon auf ihren letzten Weg gemacht und wir konnten ihnen nur noch durch Euthanasie helfen. Nur in den letzten Minuten ihres jungen, kleinen Lebens konnten sie einmal weich gebettet liegen, und geschützt in einem leisen Raum, fern dem Grauen, das alles war, was sie in ihrem Leben kannten, von der Welt gehen.

22. Juni 2020

Nr. 433, 434 und 435

Mit schweren Wirbelsäulen-verletzungen kamen diese drei Hennen in unsere Obhut und wir konnten nichts mehr für sie tun, als sie erlösen und über den Regenbogen ziehen zu lassen.

21. Juni 2020

Nr. 432

Dieser kleinen Henne fehlte bereits der rechte Flügel, als wir sie aus der Anlage bekamen. Vermutlich durch eine alte Verletzung, vielleicht schon als Küken, muss sie ihn in der Aufzuchtanlage verloren haben. Wie durch ein Wunder ist die Wunde offensichtlich ohne tierärztliche Versorgung verheilt und sie hat in der Masse überlebt... Nun bekommt dieses Glückskind ein schönes Zuhause und darf leben!

21. Juni 2020

Nr. 431

Auch diese kleine Henne war schon zu schwach und am ganzen Körper gelähmt, als wir sie abholen durften. Die Atmung fiel ihr schwer und wir konnten ihr nur noch durch Euthanasie helfen.

19. Juni 2020

Nr. 429 und 430

Beide Hennen waren schon sehr schwach, kaum noch am Leben, konnten nicht mehr stehen und vermutlich durch Quetschung oder Trauma nicht mehr laufen. Wir mussten sie noch am Tag ihrer Rettung erlösen lassen. 

15. Juni 2020

Nr. 428

Die kleine Henne wurde uns schwach und stark humpelnd übergeben. Beim Tierarzt zeigte sich, dass ihr ein Außenband am rechten Knie fehlt und das Gelenk entzündet war. Sie wurde behandelt und kann nun in einer kleinen, behüteten Behindertengruppe gut leben. 

25.Mai 2020 - 10.Juni 2020

Nr. 180 - 427

Am 25.Mai wurden neue Junghennen eingestallt. In den folgenden 2 Wochen durften wir selbst täglich in den Hallen nach durch Transport und Umstallung verletzten und unterentwickelten  Tieren suchen. Wir konnten so in dieser Zeit

247 Tiere aus der Hölle herausholen und sie vor dem bevorstehenden Leid bewahren - einige leicht verletzt, einige schwer, einige kümmerlich unterentwickelt, einige als "Beifang" fast unversehrt, außerdem 7 Hähne. 21 der noch so jungen Tiere starben bzw. mussten aufgrund der Schwere ihrer Verletzungen direkt nach ihrer Rettung euthanasiert werden. 

22. April 2020

 

MRS. WONDER (Nr. 179)

Mrs. Wonder wurde 2 Wochen nach der Ausstallung im leerstehenden Stall gefunden und wir durften sie sofort abholen! Weder wir, die wir nach der Ausstallung 2 Tage lang alle leeren Hallen inklusive der unterirdischen Katakomben und des Außengeländes durchkämmt haben, noch die Reingungstrupps, die tagelang alle Hallen gereingt haben, haben sie entdeckt. Und doch war sie 14 Tage später plötzlich da. Verschmutzt und dreckverklebt, aber munter konnten wir sie abholen. Sie muss sich in diesen zwei Wochen vom zurückgebliebenen Dreck in den Hallen und dem Reingungswasser ernährt haben. Ein Wunder! Mrs Wonder heißt mittlerweile LINA und lebt glücklich im neuen Zuhause. 

7. April 2020

 

DEBBIE (Nr. 178)

Auch Debbie ist eines der "Reste"-Hühner, die den Händen der Ausstalltrupps entkommen war. Wir fanden sie mit schwerem Wirbelsäulentrauma und starken neurologischen Ausfällen. 

Es dauerte einige Wochen, an denen es Stück für Stück bergauf ging und ihre Schädigung hat sich fast vollständig regeneriert. Heute ist Debbie ein glückliches, lebensfrohes Huhn.

7. April 2020

 

LOUISA (rechts, Nr. 177)

Lousia fanden wir auch beim Einsammeln der Reste. Sie litt unter schwerer Sinusitis und war extrem abgemagert. Neben ihr zu sehen die tapfere Selma, die wir mit Oberschenkelfraktur fanden. Selma wurde erfogreich operiert und auch Louisa hat sich gut erholt. Beide leben nun gesund im neuen Zuhause.

7. April 2020

 

FILLIE  (Nr. 176)

Am 7. und 8. April fand die Ausstallung aller

100 000 Hennen statt. Wir konnten kurz vor der Abholung und an den Ausstalltagen selbst noch 570 Hennen abholen und retten. Wir stellen euch hier nur exemplarisch einige wenige dieser 570 geretteten Tiere vor.

Fillie fanden wir beim Einfangen der "Reste", die von den Einstallern in den Ställen zurückgelassen wurden, die sich in Ecken, Nestern und Ritzen versteckt hatten oder sich während der Ausstallung ins Außengelände des Betriebs flüchten und verstecken konnten. Fillie hatte ein Wirbelsäulentrauma und war sehr schwach. Mittlerweile hat sie sich wunderbar erholt und lebt munter im neuen Zuhause.

 

21.März 2020

 

FILLI Nr. 175

Dieses kleine Mäuschen war abgemagert und schwach und zeigte neurologische Ausfälle. Sie hatte große Probleme bei der Koordination und Steuerung ihres Bewegungsapparates und brauchte einige Wochen intensiver Pflege, bis sie sich regenerierte. Heute läuft sie sicher und fröhlich durch ihr neues Leben!

21.März 2020

 

SOPHIE (Nr. 174)

Sophie kam schwach und halb verhungert aus der Anlage. Zum Glück hatte sie keinen Bruch und keine weitere Verletzung und begann nach der Stabilisierung durch Infusionen schon bald selbstständig zu fressen. Heute lebt sie zufrieden und gestärkt im neuen Zuhause. 

21.März 2020

 

SANI (Nr. 173)

Ebenso wie Isa war auch Sani schon zu schwach als wir sie abholen durften. Sie war bis auf die Knochen abgemagert und dehydriert und starb kurze Zeit nach der Übernahme in unserer Obhut.

21.März 2020

 

PÜPPI (Nr. 172)

Püppi hatte einen verdrehten Oberschenkel und war sehr schwach. Zum Glück war nichts gebrochen und sie konnte sich gut erholen. Mittlerweile lebt sie glücklich und munter im neuen Zuhause.

21.März 2020

 

ISA (Nr. 171)

Vollkommen abgemagert und dehydriert war Isa schon zu schwach, um noch stehen oder die Augen öffnen zu können. Sie starb kurze Zeit nach der Übernahme in unserer Obhut.

21.März 2020

 

FRONI (Nr. 170) 

Sie wurde mit Oberschenkelfraktur, schwer abgemagert und schwach gefunden und uns übergeben. Leider war ihr Bruch inoperabel. Mittlerweile hat sich Froni wunderbar regeneriert und neue Kraft geschöpft. Sie bleibt zwar zeitlebens ein kleines Humpelbein, kommt aber mit ihrer Behinderung gut zurecht und genießt ihr Leben in einer kleinen, gut behüteten Gruppe.

 

21. Februar 2020

 

HEDDA, XENA und EDDA

(Nr. 167, 168, 169)

Die drei wurden uns

als "Drei Hennen mit Beinverletzung" gemeldet und wir holten sie unverzüglich ab.

Der Tierarzt stellte

keine Fraktur o.ä. fest, sondern diagnostizierte, dass sie "nur" aufgrund ihres schlechten Zustands nicht mehr laufen können, weil sie (Zitat:) "sich an Eiern zu Tode gelegt haben". Sie wurden und werden mit Calcium-Phosphor-Infusionen und weiteren Aufbaupräparaten versorgt. Einige Stunden nach der Erstversorgung standen Xena und Edda schon auf ihren wackeligen Beinchen und alle drei fressen und trinken eigenständig. Für Hedda drücken wir ganz inständig alle Daumen und wünschen uns, dass auch für sie die Rettung noch rechtzeitig kam und sie die Kraft findet, um sich aufzurappeln und ins Leben zu kommen. 

8. Februar 2020

 

FLECKI und FRIEDA (NR. 165 und 166)

Flecki und Frieda wurden als "Humpelbeine" aussortiert und uns übergeben. Glücklicherweise zeigten die Röntgenbilder keinen Bruch, sondern bei beiden Hennen handelte es sich nur um Verstauchungen, die in ihrem neuen Zuhause schnell verheilen konnten.

13. Januar 2020

 

KARLA (Nr. 164)

Karla war bei Abholung schon extrem schwach und dehydriert. Sie starb wenige Minuten nach der Abholung auf dem Weg zum Tierarzt. 

2. Januar 2020

 

GRETA (Nr. 163)

Greta kam mit gebrochenem Bein aus der Anlage und wurde erfolgreich operiert. Sie bekam einen externen Fixateur, ihr Bein heilte wunderbar und nach wenigen Wochen konnte sie schon glücklich in ihrem neuen Zuhause herumlaufen.

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