Rettet das Huhn e.V. - Vermittlung "ausgedienter" Legehennen
Rettet das Huhn e.V.  - Vermittlung "ausgedienter" Legehennen

Aktuelles

Januar 2019

Widerstand gegen geplante Erweiterung eines Hähnchenmaststalls

 

In der kleinen Ortschaft Ohrdorf in Niedersachsen ist der Ausbau der ansässigen Hähnchenmastanlage "Ohre Hähnchen Bioenergie GmBH & Co KG" geplant.

Es sollen drei weitere Mastställe für jeweils 42.000 Tiere gebaut werden.

Somit würde sich die Anzahl der Tierplätze von 159.000 auf 285.000 erhöhen. 

 

Bitte helft Widerstand zu leisten, um den Bau zu verhindern!

 

Der "Muster-Einwand" kann heruntergeladen, von jedermann verwendet, ausgefüllt und verschickt werden. Änderungen und Ergänzungen sind ausdrücklich erwünscht.

 

Die Einwände können noch bis zum 28.01.2019 bei der Stadt Wittingen eingereicht werden. 

Weitere Argumente gegen Massentierhaltung finden sich im Leitfaden des BUND.

Jede Stimme zählt!

Vielen Dank für Eure Unterstützung!

Muster Einwand Hähnchenmast Ohrdorf
Einwand Ohrdorf2.docx
Microsoft Word-Dokument [15.1 KB]
Leitfaden BUND
ATT00013.pdf
PDF-Dokument [1.0 MB]

Dezember 2018:

Unsere Rettungen am Jahresende 2018!

Wir wünschen Frohe Weihnachten!

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und wir konnten auch noch in diesen letzten Wochen des Jahres viele Tiere retten und sie in ein glückliches Leben bringen! 

 

Mitte November übernahmen wir 1143 Hennen aus einer Bodenhaltung im Westerwald. Die Hennen waren von dem Betrieb länger als gewöhnlich gehalten worden. Fast zwei Jahre hatten sie in fensterloser, staubiger, stickiger und qualvoller Enge verbracht, 9 Hennen pro Quadratmeter und keinerlei Möglichkeit, sich in irgendeiner Form artgerecht zu beschäftigen. 2 Jahre lang- tagein, tagaus.

Wie schnell die Tiere im neuen Zuhause aufblühen, wie schnell sie wissen, was zu tun ist, wie sie sofort anfangen zu scharren, im Sand zu baden, in einem Strohnest zu ruhen, Dinge zu erkunden, wie neugierig sie sind und wie wahnsinnig groß ihr Lebenswille ist - das zu sehen, lässt uns und die Menschen, die diesen Hühnern ein liebevolles Zuhause schenken, immer wieder staunen und dankbar sein für ihre Rettung.

 

Gleichzeitig schmerzt es natürlich unendlich, denn es verdeutlicht auf so schonungslose Weise, wie brutal und grausam die Gefangenschaft in der Massentierhaltung für diese Tiere (wie für alle Tiere!) ist. 

 

Leider gab es auch eine große Zahl an Pflegefällen, die wir aus diesem Betrieb übernahmen. Allein 16 Hennen mussten aufgrund von Schichteiern, Follikeln und Eiern in verschiedenen Entwicklungsstadien in der Bauchhöhle und ähnlichen Komplikationen im Legeapparat operiert werden.

Mit dicken, steinharten Bäuchen fanden wir diese Hennen in dem Betrieb vor. Eier, Follikel, entzündliches Material schichtet sich in diesen Fällen im Legedarm oder gerät in die Bauchhöhle. Der hochgezüchtete Eierstock produziert weitere Eier, die sich aneinander schichten, nicht richtig ausgebildet und nicht gelegt werden können und es kommt zu hochgradigen Entzündungen und Verklebungen im Legedarm und in der Bauchhöhle.

 

Bei einigen Hühnern fanden die Ärzte bei den Operationen Schichteier im rechten Legedarmabschnitt. Dieser rechte Abschnitt ist bei Hühnern eigentlich verkümmert, nur rudimentär angelegt und daher inaktiv.

 

Bei einer Henne wurde ein verkümmerter, abgestorbener Zwilling ihrer selbst im Bauchraum gefunden - gruselige Tatsachen einer monströsen Tierqualzucht. Wir können nur einen winzigen Bruchteil davon ans Licht bringen - bei jährlich 8000-10000 Legehennen, die wir retten - im Gegensatz zu den über 50 Millionen Legehennen, die allein in Deutschland jährlich “produziert” und nach einem Jahr in der Legehennenindustrie getötet werden und deren Leid für immer unentdeckt und unbeachtet bleibt. 

 

Eine kleine Henne, die zusätzlich zu der Legedarmproblematik einen schlimmen Ballenabszess hatte, in dem sich die Zehenknochen bereits teilweise aufgelöst hatten, mussten wir leider erlösen lassen. Alle anderen haben ihre Operationen gut überstanden und sind nun mit einem Hormonimplantat versehen von der Qual des Eierlegens befreit! 

 

 

Ende November erreichte uns dann die Bitte eines Veterinäramts um Hilfe. Rund 200 Hennen in sehr schlechtem Ernährungszustand sollten ebenso wie einige andere Tiere aus einer Privathaltung beschlagnahmt werden. Innerhalb weniger Tage gelang es uns, genügend geeignete Adoptanten für die Tiere zu finden, so dass wir hier 206 Hennen und 2 Enten in ein behütetes, sicheres neues Zuhause bringen konnten.

 

Ende Dezember steht uns nun noch eine kleine Rettung von circa 190 Hennen aus einer Bodenhaltung bei Bremen bevor. Auch hier warten die zukünftigen Besitzer schon aufgeregt auf ihre neuen Tierchen, alle Ställe sind liebevoll vorbereitet und wenn diese kurz vor Silvester dann gerettet und in ihre neuen Heime eingezogen sein werden, können wir glücklich auf das Jahr 2018 blicken:

 

9750 Hennen und 95 Hähne konnten wir in 2018 vor der Schlachtung bewahren und in ein glückliches Zuhause bei vielen vielen lieben Menschen in ganz Deutschland bringen! 

Herzlichen Dank im Namen der Tiere möchten wir dafür allen Adoptanten, Helfern, Unterstützern und Förderern und unserem großartigen Team sagen! 

 

Auch im Namen unserer neun aus der grausamen Milchviehwirtschaft geretteten Kühe und unseres aus dem Schlachtfohlengeschäft geretteten Pferdes möchten wir uns von ganzem Herzen bei allen Menschen bedanken, die unserem Weihnachtswunsch gefolgt sind und eine Teil-Patenschaft für eine unserer Kühe übernommen haben!

Dank Eurer Hilfe sind unsere Kühe wieder ausreichend mit Patenschaften gedeckt und wir können sehr zuversichtlich in die Zukunft schauen!

In der Milchviehwirtschaft werden Kühe um ihrer Milch willen brutal und schonungslos ausgebeutet. Jedes Jahr muss eine Milchkuh ein Kalb gebären, das ihr wenige Stunden nach der Geburt entrissen wird. Jedes Jahr aufs Neue. Milchkühe werden in den Betrieben kaum älter als 5-6 Jahre und werden dann meist wegen abnehmender Milchleistung durch wiederholte Euterentzündungen, aber auch wegen Klauenentzündungen und anderer Erkrankungen, deren Behandlung unrentabel wäre, geschlachtet. Sie haben in ihrem Leben nie die Sonne gesehen, kennen keine Wiese und durften nie in einer kuhgerechten Herde leben. Wir sind glücklich, dass unsere neun Kühe nun in Geborgenheit leben und alles genießen können, was eine Kuh zu einem glücklichen, artgerechten und friedlichen Leben braucht.

 

 

Auch bei unseren anderen Wünschen habt Ihr uns mit Euren Reaktionen überwältigt:

Unserem Aufruf nach Hühnerpullis sind viele fleißige Hände rasch gefolgt und die Flut an lieben Pulli-Paketen wollte kaum abreißen. Nun ist unser Lager wieder mit über 700 neuen Hühnerpullis gefüllt und wir sind somit für das kommende Jahr bestens versorgt!

Auch hierfür nochmals ein dickes Dankeschön an alle fleißigen Näherinnen!

Und auch unserer dringenden Bitte um Spenden zur Deckung unserer immensen Tierarztkosten sind so viele liebe Menschen nachgekommen! Wir waren schlichtweg überwältigt und konnten Dank Eurer Hilfe alle Kosten decken! Die Anzahl an nicht vermittelbaren, schwer kranken Tieren, die wir aus den Anlagen holen, ist in diesem Jahr stark gestiegen. Über 60 Legedarm- und Bauchdeckenbruch- Operationen mussten wir durchführen lassen, hinzu kamen noch etliche Tiere mit Kloakenprolapsen, Ballenabszessen und anderen Verletzungen.

Habt tausendfachen Dank, dass Ihr uns damit nicht allein gelassen habt!

 

 

 

Wir wünschen Euch ein friedliches und besinnliches Weihnachtsfest und ein zufriedenes, gesundes und glückliches neues Jahr!

 

 

 

Denkt auch in 2019 weiter an die Tiere, lasst euer Herz für sie geöffnet, helft ihnen und gebt ihnen Eure Hand und Eure Stimme!

 

 

 

Euer Team von

Rettet das Huhn e.V.

 

November 2018: 

DANKE - DANKE - DANKE

Liebe Freunde von Rettet das Huhn e.V.!

 

Wir sind überwältigt und möchten uns HERZLICH bei Euch für die unglaublich vielen Spenden bedanken, die uns in den vergangenen Tagen erreicht haben! Die Tierarzt-Kosten für unsere Herbstrettungen werden wir sicher decken können und wir sind glücklich über so viel Solidarität und Unterstützung aus Euren Reihen!
Hier senden wir euch als Dank noch Grüße von Georgia, die nach ihrer Rettung am Anfang November ihre Legedarmoperation gut überstanden hat und nun im Team Mönchengladbach gesund werden kann!

Auch unserer Bitte um Hühnerpullis sind viele unserer treuen Näherinnen nachgekommen und so konnten auch unsere Hühnerpulli-Lager wieder aufgefüllt werden!

Huberta im Hühnerpulli-Lager

Wir können im Namen unserer Hühner nur sagen: DANKE ! DANKE ! DANKE !


Euer Team von Rettet das Huhn e.V.
 

Oktober/November 2018: 

2142 Bodenhaltungshennen in furchtbarem Zustand gerettet

Wir brauchen dringend eure Hilfe, um die enormen Tierarztkosten stemmen zu können!

 

Der leere Stall….

Ein kleines Hühnchen, das uns während der Ausstallung aus den Käfigabteilen entwischt war, läuft verwirrt durch den Gang. Wir fangen es behutsam ein und tragen es als letztes Tier aus diesem Gefängnis hinaus in die strahlende Novembersonne. In eine Sonne, die es noch nie in seinem Leben gesehen hat.

Der Anblick des leeren Stalls, die jetzt fast schon gespenstische Ruhe darin, weckt in uns kurze Erleichterung, wenigstens für den Moment, in dem wir alle Hühner dort nach ihrer 12monatigen Leidenszeit herausholen konnten, sie sicher in unseren Transportern wissen, mit denen wir sie weg von diesem grauenvollen Ort an gute Orte bringen können, an denen sie genesen und ihre körperlichen und seelischen Wunden hoffentlich verheilen können….

Im nächsten Moment holt uns das brutale Wissen ein, dass in wenigen Wochen schon die Käfige wieder gefüllt sein werden, mit jungen Hennen, denen dasselbe 12monatige Martyrium bevor steht und die wir erst in einem Jahr in demselben furchtbaren, bis aufs letzte ausgezehrten Zustand werden abholen dürfen. Viele von ihnen werden wir nie kennenlernen, denn sie werden hinter diesen Stallmauern ungesehen und ohne einen einzigen Moment des Glücks in ihrem kurzen Leben sterben.

Was Ihr auf den Bildern dieses Berichts seht, ist eine legale, zugelassene und gewöhnliche Bodenhaltungsanlage für Legehennen in Deutschland. Wir holen bereits seit vielen Jahren die ausgedienten Hennen dieses Betriebs ab, die nach 12-15 Monaten in dieser Haltung normalerweise zum Schlachter gehen würden.
Wir können am Kreislauf dieses Systems allein nichts verändern. Wir können nur die überlebenden Tiere ans Licht bringen und Euch bitten, Euch unsere Berichte und die Bilder dieser Tiere und der Zustände, unter denen sie leben und sterben müssen, zu Herzen zu nehmen und sie mit unserer Botschaft zu verbreiten:


So leben und sterben in Deutschland Millionen von fühlenden Lebewesen, damit Menschen ihren Speiseplan mit billigen Eiern „bereichern“ können.


10 oder 15 Cent für ein Ei, das ein Huhn legen musste, das niemals in seinem Leben das Tageslicht, die Sonne, Gras oder Erde kennenlernen durfte. Das sein Leben vom Schlüpfen bis zum Tod in qualvoller Enge und Bedrängnis, auf Metallgittern, Beton und in Fäkalien stehend verbringen musste, dem keinerlei Hilfe im Fall von Krankheit oder Verletzung gewährt wird, das durch die lebensverachtenden Haltungsbedingungen und die qualvoll hochgezüchtete Eierproduktion bis aufs Letzte ausgezehrt wird.
Das Leid der Legehennen endet nicht -wie etwa bei den natürlich ebenso abscheulich gequälten Masthühnern- nach spätestens 36 Tagen durch die Schlachtung. Legehennen müssen 12-15 Monate in dieser Hölle leben, ehe sie als Abfall der Legehennenindustrie getötet werden.

Zurück zu unseren Geretteten:
Bei jeder Ausstallung hier ist es dasselbe Entsetzen, dieselbe Wut, dieselbe Traurigkeit, die uns packt, sobald wir das erste dieser Hühner in unseren Händen halten und versuchen, von nun an alles gut werden zu lassen, wieder gut zu machen, zu beruhigen, zu trösten, zu heilen. Ihnen deutlich zu machen, dass ALLES, was sie bisher erleben mussten, falsch war, nicht rechtens. Dass jeder einzelne Tag, den sie in dieser Hölle auf Erden bisher leben mussten, UNRECHT war, dass kein einziges Ei, das irgendein Mensch in unserer Gesellschaft essen zu müssen meint, es RECHTfertigt, dass sie auch nur einen einzigen Tag unter diesen Bedingungen leben und sterben mussten!
Tatsächlich waren es rund 410 Tage, die sie in diesem Betrieb verbracht haben. Zuvor rund 120 ebenso sonnen- und freudlose Küken- und Aufzuchttage in der Legehennenindustrie….
Und wie viele Tage bleiben nun noch? Tage, an denen sie Sonne, Erde, Gras, Geborgenheit, Frieden, Geliebtwerden, Fürsorge, Gesundwerden und Glücklichsein erleben dürfen….
Für viele dieser Tiere werden es wohl weniger sein, als die, die sie bisher in der Hölle durchleben mussten. Wir haben es uns abgewöhnt zu zählen. Und auch die Tiere zählen nicht. Zum Glück…

Umso wertvoller ist von nun an jeder Moment. Und wir bemühen uns, vom ersten Moment an alles für sie zu tun, ihnen alles zu geben, was in unserer Macht steht. Schon die Hanfmatten in unseren Transportboxen bereiten den Hennen während des Transports ersten Wohlbehagen. Ein nie gekanntes Gefühl unter den geschundenen Füßen verlockt einige Mutige schon zu den ersten zaghaften Scharrbewegungen ihres Lebens…. An unseren Übergabepunkten warten ihre aufgeregten neuen Besitzer auf sie, begrüßen sie, viele weinend und überwältigt vom traurigen, entsetzlichen Zustand dieser armen Tierchen. In weich gepolsterten Körben und Boxen bringen sie sie in ihr neues Zuhause. An Orte, an denen die Hennen zum ersten Mal in ihrem Leben Platz zum Laufen kennenlernen, weiches Heu und Stroh zum Nestbau, die Sonne, um in ihr friedlich zu ruhen, Erde und Gras zum Scharren und Staubbaden. Orte, an denen sie zum ersten Mal in ihrem Leben die Sicherheit in einer kleinen, vertrauten Hühnergruppe kennenlernen werden, an denen sie Freunde finden und Geborgenheit kennenlernen werden.

Während der Ausstallung sortieren wir die Kranken und die Schwächsten der Schwachen aus und versorgen sie noch vor dem Transport, so gut wie möglich. Eine Tierärztin haben wir fast immer mit dabei und so kann zumindest die erste Hilfe schon vor Ort geleistet werden.

Anschließend verteilen wir die Kranken auf unsere Pflegestellen

56 Pflegefälle sind bei der jetzigen Rettung aus diesem Betrieb bei uns geblieben. Sie werden von einigen unserer Teammitglieder versorgt und tierärztlich vornehmlich von Dr. Sudhoff in Mönchengladbach und der Vogelklinik der Tierärztlichen Hochschule in Hannover behandelt.

Allein bei dieser Rettung mussten wir 10 Operationen durchführen lassen – viele Schichteier, blutige Kloakenvorfälle, entzündliche Ballenabszesse und Bauchdeckendurchbrüche.

Sophie – wie wir sie aus dem Stall holten. Schichtei und entzündeter Legedarm wurden operativ entfernt.

Hinzu kommen Hühner mit Rachitis, mit alten, schief verwachsenen Brüchen an Schlüssel- und Brustbein, und viele weitere bis auf die Knochen abgemagerte Tiere, näher am Tod als am Leben, die intensive Behandlung und Pflege benötigen, einige mit geschädigten Organen und immer auch einige, für die wir letztlich nicht mehr tun können, als sie friedlich zu erlösen. Für sie bleibt ein Tag, vielleicht zwei…..

Für die meisten dieser kranken Hühner aber bleibt glücklicherweise mehr Zeit. Sie überstehen die Operationen, verstehen nach einigen Tagen, dass die menschlichen Hände von nun an nur noch Gutes bedeuten, erholen sich und finden ihren Weg ins Leben. Viele von ihnen leben bis heute in unserer Obhut, völlig genesen und dank eines Hormonimplantats vom auszehrenden Eierlegen entbunden. Wir wissen daher, dass alle Kosten und Mühen es wert sind.

Sophie – nur vier Wochen nach ihrer Rettung und Operation

Dank Eurer Spenden konnten wir die Kosten für unsere Arbeit bisher immer decken. Im Laufe der letzten 12 Monate allerdings sind insbesondere die Kosten für die Tierarztbehandlungen immens gestiegen. Wir haben die Anzahl der Betriebe, deren Hühner wir übernehmen und somit die Anzahl der Hennen, die wir retten, gesteigert. Gleichzeitig steigt natürlich auch die Anzahl der Pflegefälle, die wir versorgen müssen. Hinzu kommt eine eigentlich positive und von uns immer angestrebte Entwicklung : Einige der Betriebe informieren uns schon während des Jahres, wenn sie in ihrem Bestand kranke Tiere entdecken und lassen uns diese abholen. Alternativ würden diese Tiere einfach im Stall verbleiben und dort sterben- oftmals einen langsamen qualvollen Tod durch Komplikationen und Entzündungen im Legedarm. Tierärztliche Versorgung für einzelne derart kranke Tiere in einem Betrieb gibt es nicht….. Natürlich sind wir glücklich darüber, denn auf diese Weise können wir Tiere retten, die garantiert am Tag der Ausstallung nicht mehr am Leben gewesen wären.

 

Natürlich steigert aber auch das unsere Tierarztkosten ganz enorm….

Uns sind in 2018 bereits über 14 000 Euro für tierärztliche Behandlungen angefallen. Darin sind die Kosten für die nun zu versorgenden Hühner aus der hier beschriebenen Oktober-/Novemberrettung noch nicht enthalten.


Mitte November steht außerdem noch unsere Rettung von 1300 Bodenhaltungshennen aus dem Westerwald bevor, und auch da rechnen wir mit sicherlich 20-30 schwerkranken Tieren.


Wir stehen dadurch aktuell mit wirklich finanziellen Sorgen da und brauchen Hilfe, um diese Kosten stemmen zu können !


Daher wenden wir uns an dieser Stelle mit einer dringenden (eigentlich für uns unüblichen) Bitte an euch:
Bitte unterstützt unsere Arbeit durch eine Spende, damit wir die Kosten für die Tierarztbehandlungen unsere Hühner tragen können!

Helft uns, damit wir auch in Zukunft diesen armen Tieren alles geben können, um sie in ein Leben zu bringen, das eigentlich vom ersten Tag ihres Lebens an ihr Recht gewesen wäre.

 

Schnell und unkompliziert könnt Ihr uns Eure Unterstützung

per Paypal (pp.rettetdashuhn@gmail.com) zukommen lassen:

Natürlich könnt Ihr auch direkt auf unser Spendenkonto überweisen,

uns durch eine Fördermitgliedschaft

oder die Übernahme einer Hühnerpatenschaft helfen.

 

Gerade zum Jahresende hin sind auch Firmen oft bereit, größere Spenden an gemeinnützige Vereine zu machen. Sprecht Euren Arbeitgeber an, berichtet von unserer Arbeit und weckt so vielleicht dessen Bereitschaft, einen Betrag an uns zu spenden. Gern senden wir Euch Infomaterial dafür zu (anzufordern bei info@rettetdashuhn.de). Natürlich können wir als gemeinnütziger Verein Spendenbescheinigungen ausstellen.

 

Herzlichen Dank für Eure Unterstützung und wie immer auch unser großer Dank an alle Helfer und Adoptanten, sowie ans beste Team der Welt!

Hope, Noel und Bluna - drei schwere Pflegefälle aus früheren Rettungen, die nach erfolgreichen Operationen heute gesund in unserer Obhut leben.

Euer Team von
Rettet das Huhn e.V.

Jetzt per Paypal spenden:
(pp.rettetdashuhn@gmail.com)

Kontakt

Ihr möchtet Hennen adoptieren?  Hier findet Ihr unsere Ansprechpartner.

Für Anregungen, allg. Anfragen & Presseanfragen

Unsere Rettungen zum Jahresende 2018

Hier gehts zum Bericht.

Unser Notfall-Service für Hühneradoptanten:

Kleine Geschichten im Teamtagebuch

Letzte Änderung:

Do. 14. Februar 2019

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