Rettet das Huhn e.V. - Vermittlung "ausgedienter" Legehennen
Rettet das Huhn e.V.  - Vermittlung "ausgedienter" Legehennen

 

 

Rettet das Huhn – News 

April 2018

 

Teil 4/4 : Frühlingsrettung - Die Vierte 

Vom Leiden der Hähne

1452 Hennen und 3 Hähne aus Bodenhaltung gerettet

Die vierte unserer Rettungen im April führte uns in eine Bodenhaltung im  Westerwald.

Als wollte der Frühling sich der Namensgebung unserer Rettungsreihe würdig erweisen, begleitete er uns an diesem Tag strahlend und warm. Er begrüßte unsere Hühner im Leben und schenkte ihnen von der ersten Minute an alles, was sie in den 18 Monaten ihres bisherigen Lebens entbehren mussten: seine Sonnenstrahlen, sein zartestes Grün, den Duft der lauen frischen Aprilluft und das muntere Zwitschern der Vögel in den Bäumen. 

 

So konnten unsere Hühner schon von dem Moment an als sie auf den Armen unserer Träger vom dunklen Stall zu unseren Boxen getragen wurden, den Frühling mit all ihren bisher geknebelten und gefangen gehaltenen Sinnen spüren.

Legehennen, die in Bodenhaltung leben müssen, sehen in ihrem Leben nie das Tageslicht, fühlen nie die Sonne, Erde unter ihren Füßen oder frische Luft in ihren Lungen. Sie leben vom Tag ihres Schlüpfens bis zum Tag ihrer Schlachtung im Alter von rund 18 Monaten in Gruppen von bis zu 3000 Tieren in geschlossenen, fensterlosen Hallen mit 9 Hennen pro Quadratmeter. Ein Drittel der Stallfläche muss „Bodenfläche“ sein, der Rest besteht aus Gittersystemen, eckigen Sitzstangen aus Metall und Legenestbereichen ohne Nistmaterial und mit Abroll- und Transportautomatik für die Eier. Sie trinken aus Nippeltränken und fressen nichts anderes als immer gleiches hocheiweißreiches Legemehl. Über ein Lichtprogramm steuert die künstliche Beleuchtung den Tag- Nachtrhythmus der Hennen und zwingt den Körper zur Eierlege-Höchstleistung. Jahreszeitenwechseln und kürzer werdende Tage, die den Hennen natürlicherweise eine Legepause und somit Zeit zur Regeneration verschaffen würden, gibt es nicht.

1452 Legehennen konnten wir an diesem Frühlingstag nach entbehrungsreichem, qualvollen Leben in die Sonne tragen. Unsere Vermittler/-innen brachten sie an 20 Übergabeorte in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Hessen, Thüringen und Rheinland-Pfalz und übergaben sie dort in die Hände unserer tierlieben Adoptanten, bei denen die Hühner nun jeden Tag im Frühling schwelgen, nach Gräsern, Kräutern, Insekten suchen, im Staub und in der Sonne baden und bald auch Sommer, Herbst und Winter kennenlernen werden.

Auch drei Hähne fanden wir im Stall unter den 1452 Hennen. In Bodenhaltungen werden Hähne nicht zielgerichtet zu den Hennen gesetzt, wie in einigen kleineren Freiland- oder Biohaltungen, wo ihre Warnrufe die Verluste durch Greifvögel reduzieren sollen. In Bodenhaltungen machen Hähne überhaupt keinen Sinn und sind nur deswegen in den Herden, weil sie als Eintagsküken in den Brütereien am Fließband falsch „gesext“, also falsch sortiert wurden, und so mit den weiblichen Küken in die Aufzucht- und wenig später in die Legebetriebe geraten sind. Die männlichen Eintagsküken der Legehuhnrassen werden direkt nach dem Sexen vergast oder bei lebendigem Leibe geschreddert, da sie keine Eier legen, aber aufgrund der Zuchtlinie auch nicht für die rentable Mast geeignet sind. Jährlich werden so allein in Deutschland neben rund 52 Mio weiblichen Legehennen auch ebenso viele männliche Küken „produziert“, die direkt am Tag des Schlüpfens getötet werden.

Einige dieser männlichen Küken geraten also versehentlich in die Legebetriebe und leben dort unter hunderten oder tausenden von Hennen. Wie viele es sind…. Darüber gibt es keine Zahlen. Welche Tortur das Leben unter diesen Bedingungen für sie aber bedeutet, darüber können die elenden Gestalten der Hähne, die das Jahr überleben und die wir in den Betrieben bei unseren Ausstallungen vorfinden, Zeugnis ablegen.

Attila fanden wir bei der Westerwaldrettung als einen von drei überlebenden Hähnen. Abgemagert und kaum noch fähig zu stehen, wurde er von uns aus dem Stall getragen. Sofort war klar, dass er in diesem Zustand nicht vermittelbar war und somit zunächst in unserer Obhut bleiben würde. Sein handtellergroßer, angeschwollener, heiß pulsierender Kamm verdeckte seine gesamte linke Kopfseite, war im Knick an der Unterseite und an anderen Stellen verletzt und schwer entzündet. Sein rechtes Bein war durch einen alten Bruch etwas schief verwachsen und Zehenglieder waren abgerissen. Sein Körper bestand nur noch aus Haut und Knochen, sein Federkleid war an vielen Stellen zerrupft und zerpickt.

In diesem oder vergleichbarem Zustand finden wir die meisten dieser Hähne vor. Durch das fehlende Sonnenlicht, bei weißen Hähne wohl zusätzlich noch durch angezüchtete Merkmale, und das ausschließliche Fressen des hoch eiweißhaltigen Legemehls, werden die Kämme der Hähne unerträglich groß und schwer, sind für den Kopf und Nacken des Tieres kaum noch tragbar, und entzünden sich schmerzhaft und großflächig. Das enorme Gewicht drückt auf die Augenlider und die Augen können oft kaum richtig geöffnet werden. Durch ihr geschlechtsspezifisches, angeborenes Verhalten sind Hähne in einer Gruppe von hunderten oder tausenden von Hennen restlos überfordert, setzen sich nicht gegen Attacken der Hennen zur Wehr, lassen sich bepicken und resignieren. Wenn sie dann noch nicht mehr richtig sehen können und durch Verletzungen und Entzündungen geschwächt sind, gehen sie gänzlich unter. In den großen Gruppen unter den Bedingungen der industriellen Legehennenhaltung ist es nicht möglich, eine soziale Rangordnung herzustellen – welche für das Wesen des Huhns als soziales Herdentier von existentieller Bedeutung ist!! Hühner würden wesensgerecht in Herden von 4- 20 weiblichen Tieren und einem Hahn mit einer streng geordneten Hackordnung zusammenleben. Diese Ordnung regelt das friedliche Zusammenleben und gibt ihnen Sicherheit. Sobald ein neues Tier in eine Herde kommt, wird durch Rangkämpfe der Platz in der Hackordnung geklärt und anschließend herrscht wieder Frieden. Der Hahn umsorgt seine Hennen, sucht ihnen Futter, schützt sie vor Beutegreifern und greift bei Streitereien unter seinen Hennen schlichtend ein. Wenn nun aber hunderte oder tausende von Hühnern auf engstem Raum zusammengepfercht werden, kann keinerlei soziale Ordnung hergestellt werden. Sie leben auf engstem Raum unter tausenden von „Fremden“, befinden sich dauerhaft im sozialen Stress und müssen sich ständig gegeneinander behaupten oder vor anderen wegducken, da es keine Rangordnung geben kann. Die Hähne setzen sich unter diesen Bedingungen offensichtlich am allerwenigsten zur Wehr. Ihr Leid ist ebenso wie ihre Anzahl oder überhaupt ihre Existenz völlig undokumentiert und großen Teilen der Gesellschaft sicherlich völlig unbekannt.

Unseren Attila nahm unsere Gaby aus Northeim zu sich und schenkte ihm - neben tierärztlicher Versorgung - liebevollste Pflege.  

 

Völlig erschöpft und am Ende seiner Kraft, konnte er zunächst kaum noch laufen und fressen. 

 

Mittlerweile geht es ihm besser, er genießt Streicheleinheiten, macht erste Schritte auf Erde und Gras, hat Freundschaft mit Gabys Hennen geschlossen und hatte -zwei Wochen nach seiner Rettung-  zum erstem Mal genügend Kraft für erste Krähversuche.

 

 

 

Die Entzündung des Kammes geht langsam zurück, dennoch ist der Kamm eine schwer erträgliche Last und behindert seine Bewegungsabläufe. Wir wünschen uns für Attila -wenn er sich weiter erholt hat und sein Zustand es zulässt- eine Amputation des Kammes.

 

Diese Operation wurde bereits sehr erfolgreich bei einem Hahn durchgeführt, den wir 2016 aus einer Bodenhaltung in Bayern gerettet haben. Für „Manitu“ brachte dieser Eingriff einen riesengroßen Zugewinn an Lebensqualität, wie uns die Adoptantin Janina berichtet, bei der er heute glücklich lebt. 

Aus einem kleinen Freilandbetrieb in Nrw mit „nur“ knapp 300 Hennen holten wir kürzlich Eduard: Eine armselige Gestalt, völlig verstört, erschöpft, mit Problemen an Schnabel und Füßen. Im neuen Zuhause ging er erst einmal auf Abstand zu den Hennen und brauchte Zeit, um sich endlich in Ruhe und Frieden von den Torturen zu erholen und neue Kraft zu schöpfen. 

Auch Hans übernahmen wir in traurigem Zustand im Sommer 2016 aus einem Freilandhaltungsbetrieb. Es rührte uns und seine neuen Besitzer, wie lieb er sich trotz seiner eigenen Schwäche um die ebenfalls geschwächten Hennen sorgte.

Sir Henry holten wir 2016 aus einer Bodenhaltung -mit entzündetem Kamm und entzündeten Augen, Wasseransammlungen in den Lungen und bis auf die Knochen abgemagert. Sir Henry war traumatisiert, kauerte sich bei Anwesenheit von Menschen zitternd auf den Boden und brauchte 6 Wochen, ehe er es wagte, seinen Hennen aus dem Stall zu folgen. Erstes hahntypisches Verhalten und Gefiederpflege zeigte er erst nach über 2 Monaten. Leider ließ sein Gesundheitszustand eine Operation zur Verkleinerung des Kammes nicht zu. Ihm blieben nur 6 Monate Lebenszeit nach seiner Rettung und seine Besitzerin musste ihn aufgrund der zunehmenden Atemprobleme erlösen lassen. 

Wir finden bei unseren Rettungen nicht in allen Bodenhaltungsbetrieben Hähne vor…. Sicherlich gibt es sie aber in allen. Vielleicht sterben die meisten schon vor Ablauf des Jahres, vielleicht werden sie auch von vielen Betreibern getötet, wenn sie entdeckt werden, da sie ja nutzlose Futterfresser sind… 

Wir möchten am Beispiel von Attila, Manitu, Eduard, Sir Henry und Hans auf sie aufmerksam machen. Auf das Leid dieser ungesehenen Tiere, die im tierausbeutenden System unserer Lebensmittelindustrie leben und sterben und denen niemand eine Träne oder auch nur einen Gedanken schenken kann, da schlichtweg niemand von ihnen weiß.

Viele Menschen empören sich mittlerweile glücklicherweise über das sinnlose Töten der männlichen Eintagsküken (leider führt diese Empörung nicht wirklich einschneidend zu Reduzierungen im Konsum von Eiern und Eiprodukten…), denn es ist grausam und lebensverachtend -ohne Frage.

Einem männlichen Küken, das dieser Tötung durch das falsche Sexen entgeht, ebenso wie einem weiblichen Küken, das für den Menschen ausnutzbar und geplant in die Legebetriebe kommt, stehen 18 Monate „Existenz“zeit unter qualvollsten Bedingungen (Zeit die das Wort „Leben“ nicht verdient) und ein anschließender grausamer Transport und Tod im Schlachthaus bevor -auch das ist grausam und lebensverachtend- und auch das sollte jeder Mensch in unserer Gesellschaft wissen!

 

Wir wünschen uns daher, dass unsere Berichte weite Kreise ziehen, und Ihr Menschen, Ihr Verbraucher nicht bei der Empörung stehen bleibt, sondern Konsequenzen zieht, die den Tieren helfen können! Verzichtet auf den Konsum von Eiern und Eiprodukten ! Unterstützt das System der Tierausbeutung und des Tierleids nicht durch Euer Kaufverhalten! Es gibt so viele Möglichkeiten, sich ohne Eier schmackhaft und gesund zu ernähren. Für uns ist es nur eine kleine Unbequemlichkeit, ein Umdenken, eine gewissen Umstellung auf Neues – wieviel Tierleid und sinnloser Mord aber hinter dem „Lebensmittel“ Ei steckt, zeigt euch Attila – stellvertretend für jährlich über 100 Millionen ermordete Hennen und Hähne der Eierindustrie allein in Deutschland.

 

Vielen Dank an alle Spender, Unterstützer und Adoptanten, die unsere Hühnerrettungen möglich machen!

April 2018

 

Öffentlichkeitsarbeit in der Schule

Zum dritten Mal besuchte unsere Gaby die Thomas-Mann-Schule in Northeim um den Kindern das Thema "Huhn und Ei" näher zu bringen. Schüler und Lehrer waren so begeistert, dass unsere Niedersachsen-Vermittlerin direkt wieder in diese Schule eingeladen wurde.

 

 

Diesmal hatte Gaby Henne Sky und Hahn Attila im Gepäck. Beide Tiere sind sehr zutraulich und an Menschen gewöhnt und daher gut geeignete "Botschafter" für die Kinder. Viele Kinder haben bisher noch nie ein Huhn live gesehen und schon gar nicht gestreichelt.

 

 

Die Begeisterung war groß, die meisten Kinder gingen sofort auf Tuchfühlung und es wurden fleißig Fotos gemacht.

 

Doch auch ernsthafte und traurige Inhalte wurden ausgetauscht. Gaby erklärte, warum Henne Sky noch so sehr zerrupft ausschaut und dass Hahn Attila, der als Eintagsküken nicht aussortiert wurde, ebenfalls sein bisheriges Leben in Bodenhaltung verbringen musste.

 

Die Empathie für diese "Nutz"tiere wurde geweckt und die Kinder wissen nun, dass in jedem Huhn eine kleine Persönlichkeit steckt, die an ihrem Leben hängt.

Vielen Dank an die Thomas-Mann-Schule in Northeim,
die dieses Erlebnis möglich gemacht hat!

April 2018

 

Teil 3/4 : Frühlingsrettung- die Dritte

292 Hennen und 3 Hähne aus einer kleinen Freilandhaltung in Nrw

Tage vor der Rettung – die Vermittlung längst abgeschlossen- sitzt man an den Listen und Schutzverträgen, den Kopf voller Organisation, Transportgedanken, Boxenplänen, beantwortet noch immer viele Fragen aufgeregter baldiger Hühnereltern, einige schicken noch stolz die letzten Fotos von neu erbauten Hühnerheimen und und und… Immer wieder berührt und überrascht es mich so positiv, wieviel Mühe sich die Menschen geben, für die Hennen ein Heim zu bauen, bei dem sie beim Einzug große Augen machen und ihren Start ins richtige Leben nicht besser finden könnten.

Am Tag vor der Rettung dann, am späten Nachmittag, können den vielen Gedanken endlich die ersten Taten folgen. Der Lkw will beladen und vorbereitet werden. Wie immer steht mein Team mir zur Seite. 

Die Transportboxen werden direkt mit Hanfmatten ausgelegt. So reisen unsere Hühner rutschfest und während der Fahrt gelegte zerbrechende Eier und Kot werden gut aufgesaugt. Ein kleiner erster Luxus für unsere Hennen auf ihrer Reise ins Leben, ein Vorgeschmack auf alles Schöne, was sie nun nur noch erleben sollen, finanziert aus euren lieben Spenden.

 

Einzelboxen für die Hähne aus der Anlage werden im Lkw zugeladen, Extraboxen für Pflegebedürftige, lieber noch eine mehr -man weiß ja nie… Futter, Wasser, Erste-Hilfe-Koffer für Hühner, Schutzkleidung…an so vieles muss gedacht werden.

 

Nochmal kurze Besprechung mit allen Helfern. Wer macht was, ist an alles gedacht? In der Zeit hat Olli wie immer die gesamte Ladung gut gesichert und unser Lkw steht startklar!

Ein paar Stunden Schlaf, um 3:30 Uhr geht der Wecker. Schlaftrunken die eigenen Tiere versorgen, Kaffee zum Wachwerden, einsteigen, den LKW starten und wenn nach kurzer Zeit die Luftdruckanlage laut ausatmet: Gänsehaut - es geht los……

Am Stall angekommen, begrüßen wir freundlich den Hühnerwirt, besprechen kurz die Abläufe und legen los. Die Hennen sind schon etwas unruhig, denn trotz unseres frühen Starts wird es bald hell und einige sind schon erwacht. Mit geübten Handgriffen geht es dann schnell voran und Huhn für Huhn verstauen wir sicher und sanft in den Boxen der Freiheit. Auch die Boxen für Pflegebedürftige füllen sich leider rasch. 

 

Ein Großteil der Hennen sieht gut aus und ist fit, einige sind doch deutlich bepickt und einige eben auch offensichtlich ein Fall für unseren Tierarzt. Die Hennen leben hier - in einer kleinen Freilandhaltung mit „nur“ rund 350 Hennen- deutlich besser als in den großen Anlagen oder gar Bodenhaltungen mit vielen Hundert oder Tausend Tieren, trotzdem wird klar: Auch ein paar Hundert Hennen in Freilandhaltung sind zu viel und ihre Lebensbedingungen sind auch hier alles andere als artgerecht!

 

Auch die 3 Hähne im Stall sehen ziemlich gerupft, mitgenommen und blass aus. Drei Hähne zu circa 350 Hennen …die Jungs sind damit einfach maßlos überfordert und treten oft den Rückzug an. 

 

Am Ende sind alle verladen, der Lkw atmet wieder laut aus und rollt in Richtung Mönchengladbach – dem Leben entgegen. 

Wir kommen gut durch, so gut, dass wir zum ersten Mal vor den Adoptanten da sind. 

 

 

Wir nutzen die Zeit um abzuladen und auch die Pflegebedürftigen genauer anzuschauen . Kloaken werden behandelt, Bäuche und Gelenke abgetastet, Kropfsonden gesetzt, mit dem Tierarzt telefoniert.

5 der insgesamt 10 Hennen, die in unserer Obhut verbleiben, fahren nach der Übergabe direkt zu unserem Tierarzt.

 

 

 

Die ersten Adoptanten sind nun da.

Die Übergabe verläuft gut, viele schon bekannte, aber auch viele neue Gesichter.

Es ist immer eine Freude, so wohlwollenden Menschen zu begegnen, die unsere Tierliebe teilen und die Hühner liebevoll bei sich aufnehmen !

Alle Hennen werden nochmal kontrolliert, ehe wir sie in die Abholkörbchen der Adoptanten setzen. Fast alle sind fit und zeigen uns dies zu unserer Erleichterung und Freude durch vitales Gezappel und Gezeter . Ein Wohlklang in unseren Ohren!

 

Der letzte Abholkorb wird vom Hof getragen - alle Hennen und Hähne sind unterwegs in ihr neues Zuhause.

 

 

 

 

 

Zeit für uns, kurz innezuhalten, über die zerkratzen Arme zu lachen, im Blick auf die kranken Hennen zu hoffen, dass auch sie es schaffen.

 

 

 

 

 

Danke an alle Adoptanten, die wieder zur Stelle waren, an mein kleines Helferteam, das immer mit anpackt, und an Olli, der unsere Hennen immer sicher ans Ziel bringt.

 

Ihr alle habt aus diesem Tag einen wunderbaren Tag gemacht, einen Tag, der für 292  Hennen und 3 Hähne das ganze Leben bedeutet!

 

Eure Sandra

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Letzte Änderung:

Mittwoch, 4. Juli 2018

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